In Love with a Surfbikini

Von viel zu viel Stoff zur totalen Freiheit

Heidi ist passionierte Surferin und lebt als digitale Nomadin den Traum von einem Leben am Meer. Auf ihrem Blog meerdavon schreibt sie über die besten Reiseziele für Wellenreiter, Surf Know How und alles rund um den Surf Lifestyle. Hier erzählt sie über ihre Surfwear Evolution und wie sie endlich den perfekten Surf Bikini gefunden hat.

„Surfen ist für mich einfach das Schönste, was man im Ozean anstellen kann. Das Gefühl, eine Welle zu reiten ist kaum in Worte zu fassen: Glück, Adrenalin und völlige Freiheit… Naja, zumindest wenn dich deine Surfkleidung nicht im Stich lässt! Mit einer Bikinihose in den Kniekehlen und einem halb entblößten Oberkörper macht das Ganze nur noch halb so viel Spaß. Aus dem Grund habe ich mich jahrelang im Wasser hinter möglichst viel Stoff versteckt. Denn mehr schützt mehr, oder? Kompletter Quatsch. Mit dem richtigen Surfbikini wurde alles anders…  Das ist meine Story über eine Odyssee im Dschungel der Surfkleidung!“

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BRAIDED SURFBIKINI TOP

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BASIC SURFBIKINI BOTTOM

Ich liebe Surfen, aber was zur Hölle zieh ich dabei an?

„Vor sechs Jahren stand ich in Portugal das erste Mal auf einem Surfboard. Mit einem schlecht sitzenden Neoprenanzug, in dem ich fröstelte, und oben drüber einem ausgeblichenen und schlabbrigen Lycra der Surfschule. Trotz alter Booties verwechselten die Seeigel meinen Fußballen mit einem Nadelkissen. Und trotzdem: Meine Liebe zum Surfen war entflammt! Nur wusste ich schon damals: Als Sommerkind wollte ich eher im warmen Wasser Wellen surfen und auf einen sperrigen Wetsuit verzichten. Nur im Bikini surfen zu gehen… Ein Traum! Zumindest in der Theorie.“

Tropisch warmes Wasser… und ungewollte Einblicke

„In den folgenden Jahren zog es mich zum Surfen öfter in wärmere Gegenden – zum Beispiel nach Sri Lanka und Costa Rica. Obwohl ich nur im Urlaub zum Surfen kam, stellte ich mich mit jeder Surfsession ein kleines bisschen geschickter an. Nur in einer Sache lernte ich nur sehr langsam dazu: Wie man sich als Frau in den Wellen am besten kleidet. Mein Freund fragte entgeistert: „Ich surfe seit Jahren mit Boardshorts und Rashguard. Und alles ist gut. Warum ist das bei euch Mädels nur so kompliziert?!“ Tja, wir Surfergirls haben nun mal Kurven, die schwerer zu verpacken sind als ein kantiger Männerkörper – und an denen stretchige Kleidungsstücke nur zu gern in die falsche Richtung flüchten. Ungewollte Einblicke kratzen einen Mann und das Line Up herzlich wenig, bei Mädels schaut aber jeder genauer hin. Außerdem hatte ich unzählige Boardshorts und Lycra-Shirts ausprobiert und alle wieder in die Tonne getreten.“

Zealous Clothing meerdavon

Meine Surfkleidung: Eine textile Evolutionsgeschichte

Ein Rashguard muss möglichst körperbetont sitzen, um im Wasser auch nur ansatzweise an der richtigen Stelle zu bleiben – so viel wusste ich. Einige dieser Lycra-Shirts haben außerdem eine kleine Schlaufe am Saum, um sie mit den Bändchen der Boardshorts zu verbinden. Am Strand sah diese Kombination immer ganz lässig aus, im Meer folgte das nackte Grauen: Die Boardshorts schlackerte, das Lycra rollte sich trotz „Anker“ gen Himmel und zusätzlich verrutschte darunter der Bikini. Ich hatte die Wahl zwischen permanentem Herumzupfen oder der Akzeptanz, dass nichts richtig sitzt und es überall drückt. Zurück an Land war ich froh, den ganzen Krempel wieder ausziehen zu können. Allein schon, weil die Boardshorts an den Beinen auch noch gescheuert hatte. Weg damit! Boardshorts waren von nun an Freizeithosen.

Im nächsten Sommer ging ich mit Rashguard und normalem Bikini-Höschen ins Wasser. Auch die beiden verknüpfte ich an der Schlaufe. Gebracht hat es nix: Sobald das Bikini-Höschen in der Po-Ritze hing, hatte ich den Salat und alle vorbeipaddelnden Typen ihren Spaß. Und das Rashguard rollte sich immer noch munter auf meinem Bauch auf und ab. Eine kleine Erlösung waren für mich Badeanzüge aus Neopren, auf die ich im folgenden Surfurlaub setzte. Da alles aus einem Guss war, konnte nichts mehr verrutschen. An etwas kühleren Tagen waren 1 bis 2mm Gummi ganz angenehm. Sobald die Sonne einen aber zum Beispiel beim Surfen auf Bali so richtig gebraten hat, war ein Neopren-Swimsuit einfach viel zu warm. Am liebsten wäre ich nur im Bikini surfen gegangen. Aber ich traute diesen Stoff-Flecken einfach nicht über den Weg.

Zealous Clothing meerdavon
Zealous Clothing meerdavon

Erster Kontakt mit einem Surf Bikini: Noch nicht der Richtige!

„Psssst! Heute Abend im Camp! Surf Bikini Verkauf!“ Bitte was? Auf Bali flüsterte mir eine Freundin aus dem Surfcamp diese ominöse Nachricht zu. Auf dieser Art Tupper-Party hörte ich das erste Mal davon, dass es speziell zum Surfen geeignete Bikinis überhaupt gibt – und wühlte mich fröhlich mit den anderen Ladies durch die bunten Teile. Sie hatten noch weniger Stoff als normale Bikinis und wurden im Rücken überkreuzt geschnürt. Im Wasser machte sich mein erster Surf Bikini von einer unbekannten Marke bei kleinen Wellen noch ganz gut. Bei großen Wellen rutschte das Oberteil trotzdem über die Brust… Und das für meinen Geschmack kaum vorhandene Höschen stärkte mein Selbstbewusstsein auch nicht gerade sonderlich. Was nun? In den nächsten Urlauben testete ich weitere Surfbikini Labels. Keines entsprach meinen Erwartungen und so kramte ich den Badeanzug wieder hervor.

Alles wird gut: Die Surf Bikini Expertin macht mir Hoffnung

Auf meinem letzten Surftrip nach Bali lernte ich Marie vom Surfwear Label Zealous kennen. Wir verstanden uns sofort bombig – und nun musste ich ihr gestehen, dass die sogenannten „Surfbikinis“ für mich nur leere Versprechen waren. Sie schaute mich erst ungläubig an. Und begann dann zu schmunzeln… Die gelernte Bekleidungsingenieurin erzählte mir, dass ihre Produkte ein völlig anderer Schnack seien. Sie ginge selbst damit ins Wasser und hätte eine begeisterte Kundschaft. Ob ich nicht mal einen von ihren Surf Bikinis probieren wolle? Ich war skeptisch und zeigte der Fachfrau meine Kollektion an bisher verschmähten Surf Bikinis. „Siehst du, dieser hier hat überhaupt keine breiteren Elastikbänder eingearbeitet. Kein Wunder, dass er verrutscht!“ Ich war baff. „Und dieses Höschen ist aus einem extrem dehnbaren Material. Das kann ja nur ausleiern.“ Hmmm. Sollte es Zeit für einen neuen Versuch sein? Maries Surfbikinis waren immer super schnell ausverkauft.  Da musste also was dran sein. Ich fasste neuen Mut und kaufte ihr eines der heißen Teile ab.

Mein Zealous Surf Bikini: Der Beginn einer großen Liebe

Mein neuer Zealous Surf Bikini war in vielerlei Hinsicht anders als seine Vorgänger: Das Oberteil war vorn eher wie ein Sport-Top geschnitten und hatte hinten extra breite Bänder zum Schnüren. Das Höschen war etwas höher und breiter geschnitten als ich es gewohnt war. Insgesamt war das Material dicker, da es sich um einen Wende-Bikini handelt, und von recht stabil anmutenden Gummibändern gesäumt. Ich fühlte mich wohl. Und stürzte mich in die Fluten…

Was soll ich sagen: Der Zealous Surf Bikini hat bisher in verschiedensten Bedingungen gehalten! Noch dazu sieht er gut aus und kann von beiden Seiten getragen werden. Aufgrund meiner positiven Erfahrungen besitze ich mittlerweile einige Modelle von Marie und traue mich endlich wieder, nur im Surf Bikini ins Wasser zu gehen! Kein unnützer, schlackernder oder verrutschender Stoff mehr. Ich fühle mich frei!

Und falls du dich jetzt fragst, ob diese positive Meinung gekauft ist und du gerade einen getarnten Werbetext liest: Nö! Ich bin einfach überzeugt!

Meerdavon & Zealous: Unsere erste gemeinsame Surf Bikini Kollektion!

Als ich die Zealous-Gründerin kennenlernte, hatte ich mit meinem Surf & Travel Blog meerdavon gerade mein erstes Online Surf Business gegründet. Maries Fachwissen und ihr unglaublicher Werdegang beeindruckten so sehr, dass ich sie darum bat, ihre Expertentipps für den perfekten Surf Bikini in einem persönlichen Interview preiszugeben. Dieser Artikel zählt heute zu den beliebtesten Beiträgen auf meerdavon! Viele Freundinnen und Leserinnen bestätigten mir ebenfalls, auf der Suche nach dem perfekten Surf Bikini zu sein. Und da Marie und ich nicht nur an Land, sondern auch im Wasser auf einer Wellenlänge waren und das selbe Produkt liebten, war schnell eine Idee geboren: Es muss einfach eine gemeinsame Surf Bikini Kollektion geben! Was als verrückter Geistesblitz begann, ist nun gerade in der Umsetzung!

Zealous Clothing meerdavon

Aktuell befindet sich die meerdavon x Zealous Capsule Collection schon in der Produktion. Es wird einen Braided Surfbikini und einen Signature Surfbikini in völlig neuen und stark limitierten Farbkombinationen geben. Und schon im Frühling – voraussichtlich ab März – sind sie exklusiv über Zealous und den meerdavon Shop erhältlich! Um auf dem Laufenden zu bleiben und zu den ersten Kundinnen zu gehören, trag dich am besten bei meerdavon und Zealous (siehe Footer) in den Newsletter ein.

Stay tuned und sei gespannt!

Heidi 🙂

Zealous Good Times Tan Lines Behind the Scenes

WELCOME TO THE CREW - LISA

Zealous Bali Guide Part Four Where to surf
In Love with a Surfbikini - Gastbeitrag von Heidi | Meerdavon
Zealous Bali Guide Part Three how to get around
Zealous Bali Guide Part Two
Part one
Welcome to the Crew - Veronica

WELCOME TO THE CREW - VERONICA

Brekkie Bowl Recipe by Julia Schucht for Zealous

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